Neues Volksblatt: "Bedrohte Werte" von Manfred MAURER

Linz “Und tötet sie, wo immer ihr auf sie stoßt” – die Mörder von Paris können sich im Kampf gegen die “Ungläubigen” nicht nur auf die Sure 2/191 berufen, sondern aus Sure 8/17 auch gleich ihre Unschuld ableiten: “Und nicht du hast geschossen, sondern Allah gab den Schuss ab.”
So steht es jedenfalls in jener Koran-Übersetzung, die auch in hiesiegen Fußgängerzonen ungehindert verteilt werden kann, weil der Verfassungsschutz keine Handhabe dagegen sieht.
Schön, dass uns die Islamische Glaubensgemeinschaft gestern sogleich erklärt hat, dass “diese Abscheulichkeiten keinerlei Rechtfertigung in der Religion finden können”. Leider steht diese löbliche Distanzierung vom Terror im Widerspruch zu jener Ansammlung von Suren, die Menschen nicht so guten Willens als Rechtfertigung ihrer Grausamkeit hernehmen.
Wer die gestern von vielen Polit

Gauland: Anschlag in Paris ist Angriff auf unsere Grundwerte

Zum Anschlag auf die Redaktion des islamkritischen Magazins “Charlie Hebdo” erklärt der stellvertretende Sprecher der Alternative für Deutschland, Alexander Gauland:

Dieser Gewaltakt ist niederträchtig und durch nichts zu rechtfertigen. Die französische Regierung muss nun entschlossen gegen den islamistischen Terrorismus im eigenen Land vorgehen.

Diese Tat ist ein Anschlag auf Demokratie, Meinungs- und Pressefreiheit. Sie zeigt aber auch, wie virulent die Gefahr des islamistischen Terrors nach wie vor in Europa und der Mitte unserer Gesellschaft ist.

All diejenigen, die bisher die Sorgen vieler Menschen vor einer drohenden Gefahr durch den Islamismus ignoriert oder verlacht haben, werden durch diese Bluttat Lügen gestraft.

Das Massaker von Paris zeigt auch, wie fragil und schutzbedürftig die Grundwerte unserer Gesellschaft sind. Vor diesem Hintergrund erhalten die Forderungen von Pegida besondere Aktualität und Gewicht. Die Altparteien

Anschlag auf die Redaktion der Satirezeitung Charlie Hebdo

Schwarzer Tag für die Pressefreiheit in Europa

Anschlag auf die Redaktion der Satirezeitung Charlie Hebdo

Frankreich hält den Atem an. Auch Deutschland ist fassungslos über den Anschlag auf die Redaktion der Satirezeitung Charlie Hebdo. Zwölf Menschen sind tot, darunter Cabu, Charb, Wolinski und Tignous. Die RUNDSCHAU sprach mit Peter Ronge, pensionierter Romanistikprofessor der Uni Münster, Buchautor und einer der renommiertesten Karikaturkenner in Deutschland. Der 80-Jährige hat gestern viele Freunde verloren. […]

Religionsfreiheit weltweit durchsetzen

Christenverfolgung in aller Welt

Verfolgung von Christen fordert uns zum Handeln auf Die überkonfessionelle christliche Organisation Open Doors hat an diesem Mittwoch ihren jährlichen Bericht über die Christenverfolgung in aller Welt vorgelegt. Dazu erklärt der Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Volker Kauder: „Die Verfolgung von Menschen allein wegen ihrer Religionszugehörigkeit nimmt in vielen Regionen der Welt immer dramatischere […]

Reporter ohne Grenzen mahnt vor Präsidentenwahl freie Medien in Sri Lanka an

Berlin – Reporter ohne Grenzen (ROG) fordert ungehinderte Arbeitsmöglichkeiten für Journalisten in Sri Lanka. Die Bürger des asiatischen Landes wählen am (morgigen) Donnerstag einen neuen Präsidenten. ROG ruft das künftige Staatsoberhaupt dazu auf, sich dafür einzusetzen, dass Journalisten endlich auch kritische Themen recherchieren und die Medien diese Artikel ohne Angst vor Repressalien publizieren können.

“Sri Lanka ist von den Werten der Meinungs- und Pressefreiheit weit entfernt”, sagt ROG-Geschäftsführer Christian Mihr in Berlin. “Selbstzensur, Kontrolle und Gewalt gehören zum Alltag vieler kritischer Journalisten. Mit Nachdruck fordern wir Sri Lankas künftigen Präsidenten dazu auf, Medienvertretern endlich die Möglichkeit zu geben, auch über Unrecht oder kritische Themen zu schreiben.”

MEDIEN EIN INSTRUMENT IM WAHLKAMPF

Zahlreiche Zeitungen und Fernsehsender in Sri Lanka gehören staatlichen Institutionen und u

OÖNachrichten-Leitartikel: "Geschlossen gegen religiösen Extremismus", von Peter Grubmüller

Linz Der schreckliche Terroranschlag auf Journalisten der französischen Satire-Zeitschrift “Charlie Hebdo” hat das Potenzial, fehlgeleitete Bewegungen wie “Pegida” (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes) weiter anzuheizen. Im ersten Reflex ist diese Reaktion plausibel, aber sie teilt eine Gesellschaft, die stattdessen geschlossen begreifen muss, dass es jetzt um wichtigere Fragen, als um zu viele Frauen mit Kopftüchern geht. Bei der Wahnsinnstat von Paris haben Fanatiker nicht nur auf Menschen gefeuert – zwölf davon sind tot -, sondern auch auf eines der wichtigsten Menschenrechte überhaupt: das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung.
Der literarische Provokateur Michel Houellebecq hatte die Fronten mit dem gestrigen Erscheinen seines Romans “Unterwerfung” verschärft. In seinem Buch gehört Frankreichs Präsident im Jahr 2022 der “Part

Kommentar zum Anschlag auf die Zeitschrift Charlie Hebdo:

Berlin Die Toten von Paris sind Helden. Als solche müssen wir
sie sehen. Wie jeder gewaltsame Tod ist auch ihr Tod vollkommen sinnlos. Wer immer jetzt versucht, sie für seine Zwecke zu vereinnahmen, begeht einen Frevel. Wir sollten hoffen, bitten und -in jeglicher Religion dieser Welt – beten, dass diese Tat nicht von den falschen Menschen für falsche Politik oder gar falsche neue Taten missbraucht wird. Wir sollten die Lehre, die diese Terroristen uns erteilt haben, verstehen und in unserem Sinn wenden. Wir, jeder Einzelne, aber auch wir Medien, sollten also die Demokratie und die Freiheit, zu der elementar die Meinungsfreiheit gehört, verteidigen und unser Recht auf eben diese Meinungsfreiheit wahrnehmen.

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Vassilakou zu Anschlag auf "Charlie Hebdo": Anschlag auf Säule der Demokratie

Wien “Das Attentat auf die Redaktion der französischen Satirezeitung Charlie Hebdo ist aufs Schärfste zu verurteilen. Als Stadt Wien gilt unsere Anteilnahme den Angehörigen der Opfer und der Redaktion”, erklärte Wiens Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou. “Dies ist ein widerlicher und feiger Anschlag gegen Menschen, die ihre Meinung geäußert haben und ein Anschlag auf eine Säule der Demokratie – die Presse- und Meinungsfreiheit, die über viele Generationen erstritten wurde. Sie hat zentrale Bedeutung für unsere Gegenwart und auch für unsere Zukunft.”

“Wir werden uns als Gesellschaft nicht von Terror spalten lassen, für die demokratischen Grundwerte einstehen und entschieden all jene verfolgen, die glauben, Angst und religiösen Hass verbreiten zu können. Unsere Antwort muss lauten: mehr Demokratie, mehr Offenheit, mehr Freiheit.”

ots.

Minister Jäger verurteilt Anschlag auf „die demokratischen Werte in Europa“

Das Ministerium für Inneres und Kommunales teilt mit:

Als „hinterhältig und menschenverachtend“ hat der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, NRW-Innenminister Ralf Jäger, den Terroranschlag in Paris scharf verurteilt. „Die bisherigen Erkenntnisse deuten darauf hin, dass fanatisierte Islamisten diese abscheuliche Tat begangen haben. Es handelt sich um einen feigen Angriff auf die Meinungsfreiheit und damit auf unsere demokratischen Werte in Europa. Hier müssen wir alle im Kampf gegen Terroristen zusammenstehen.“

Die Sicherheitsbehörden in Nordrhein-Westfalen sind nach dem Terroranschlag sensibilisiert und besonders wachsam. „Wir nehmen die Gefährdungslage sehr ernst. Es gibt jedoch bislang keine Hinweise auf konkret bevorstehende Anschläge in Deutschland“, sagte Jäger.

„Die nordrhein-westfälische Polizei führt bereits seit längerem intensive Ma&szl

"Charlie Hebdo"-Redaktion – Cap verurteilt "abscheulichen Anschlag auf Presse- und Meinungsfreiheit"

Wien (OTS/SK) Stv. SPÖ-Klubvorsitzender Josef Cap, Vorsitzender des außenpolitischen Ausschusses des Nationalrats, zeigte sich heute entsetzt über den terroristischen Anschlag auf die Redaktion des französischen Satire-Magazins “Charlie Hebdo”: “Diese Tat ist nicht nur grausam und unmenschlich, sondern auch ein Anschlag auf die Presse- und Meinungsfreiheit, die wir gerade jetzt noch vehementer verteidigen werden. Solch abscheuliche Attentate können und werden unsere demokratischen Werte nicht gefährden”, betonte Cap. Es sei zu hoffen, dass die Täter und etwaige Drahtzieher bald gefasst werden. “Unser besonderes Mitgefühl gilt den Angehörigen der getöteten Journalisten und Zeichner”, so der SPÖ-Abgeordnete. **** (Schluss) bj/ah/mp

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