Afghanistan: Jugend in unruhigen Zeiten

Kinder in Afghanistan

Afghanistan kämpft heute an vielen Fronten. Mobilität ist seit Jahrzehnten für viele Afghanen ihre Überlebensstrategie. Sie fliehen vor dem  dem Krieg und der wirtschaftlichen Unsicherheit.  Die Sicherheitslage verschärft sich, die ausländischen Truppen ziehen ab und hinterlassen Ungewissheit, die Wirtschaft kommt nicht in Gang und die internationalen Geldquellen versiegen. Als sei dies noch nicht genug, üben das schnelle Bevölkerungswachstum und die Urbanisierung demographischen Druck aus. Heute sind zwei Drittel der Bevölkerung unter 25 Jahre alt. Für die jungen Afghan/innen scheint es einmal mehr die beste Strategie zu sein, ihre Heimat zu verlassen und in der Fremde eine bessere Zukunft zu suchen.

Die Aufbruchsstimmu

Ukraine macht mobil – SOS einzige internationale Hilfsorganisation in Lugansk

Während sich die Lage zuspitzt, nimmt das Leiden der Kinder und Alten zu

Das Minsker Friedensabkommen scheint gescheitert. Kiew macht mobil und ruft 50.000 Reservisten an die Waffen. Die Kämpfe in der Ostukraine flammen wieder auf und der Bevölkerung geht das Geld aus.

Nach schweren Kämpfen und mehreren Toten am Wochenende in Donezk berichten Mitarbeiter der SOS-Kinderdörfer auch aus dem seit Dezember sicheren Lugansk wieder von nächtlichem Beschuss. SOS leistet derzeit als einzige internationale Hilfsorganisation Nothilfe für die Kriegsflüchtlinge in Lugansk. Seit November zahle die ukrainische Regierung keine Sozialleistungen an Rentner und Familien mehr, teilten die SOS-Kinderdörfer mit. Viele hätten schon seit Oktober kein Gehalt mehr bekommen. “Auf den Straßen sieht man immer mehr Alte und Kinder, die betteln”, erklärte eine SOS-Mitarbeiterin.

Neben Nahrungsmitteln, Winterkleidung, Medizin und finanzieller Unterst

Aufnahme der afghanischen Ortskräfte und Familien in Deutschland

Informationsblatt des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge

Aufnahme der afghanischen Ortskräfte und Familien in Deutschland

Informationen zur Aufnahme von Personen in Deutschland, die als Ortskräfte in Afghanistan für deutsche Behörden tätig waren In einem Informationsblatt gibt das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge ein Überblick über das Verfahren zur Aufnahme der afghanischen Ortskräfte und ihrer Familien in Deutschland. Welchen Aufenthaltsstatus und -titel werden Sie in Deutschland erhalten? In Deutschland wird Ihnen […]

Aufstehen gegen Fremdenfeindlichkeit und Fanatismus

Finanzminister Görke, Justiz- und Europaminister Markov und Sozialministerin Golze rufen zu Aktionen für ein weltoffenes, tolerantes Brandenburg auf

Potsdam/Frankfurt (Oder) – Bereits am Samstag werden Finanzminister Christian Görke und Justizminister Helmuth Markov sowie die Staatssekretärinnen Daniela Trochowski und Anne Quart in Frankfurt (Oder) an den Aktionen des Bündnisses der Oderstadt gegen den geplanten rechten Aufmarsch teilnehmen. Sozialministerin Diana Golze ruft anlässlich des am Sonntag bevorstehenden „Welttages der MigrantInnen und Flüchtlinge“ die Brandenburgerinnen und Brandenburger dazu auf, sich unerschrocken und ohne Angst solidarisch an die Seite der hier lebenden Ausländerinnen und Ausländer zu stellen sowie sich an den vielfältigen Aktionen in

DRK-Präsident Seiters sieht bei Ebola die Gefahr noch nicht gebannt

Angst ist ein schlechter Ratgeber

„Einsatz in Westafrika mindestens bis Mitte des Jahres“ – Appell an EU, Finanzhilfe zu leisten Der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Rudolf Seiters, sieht die Gefahr durch Ebola noch nicht gebannt. In einem Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstag) sagte Seiters, die Zahl der Neuinfektionen sei zwar vor allem in Liberia drastisch zurückgegangen. […]

Allg. Zeitung Mainz: Prinzip Nächstenliebe

Kommentar von Reinhard Breidenbach zu Kirche und Flüchtlingen

Die Kirchen sind wichtige Protagonisten, wenn es um – mit der Bibel gesprochen – Mühselige und Beladene geht, Menschen, die Hilfe brauchen. Flüchtlinge sind solche Menschen. Die Kirchen stellen sich dieser Verantwortung. Dabei spielt natürlich auch Geld eine Rolle, wobei es sicher unangemessen wäre, wenn mit Argusaugen darüber gewacht würde, wer denn nun die größeren Finanzmittel zur Verfügung stellt. Hilfe sollte nichts zu tun haben mit Geschachere und Kleinkrämerei. Die Flüchtlingsströme des Jahres 2014 sind in Deutschland nach allem, was zu beobachten war, auf mehr Hilfsbereitschaft – sowohl ökonomisch als auch mental – gestoßen, als zu erwarten war.

Es gibt die Theorie, dass dies vor allem mit der gegenwärtig guten wirtschaftlichen Lage vieler Bundesbürger zu tun habe. Möglicherweise ist die Situation aber nicht nur in den Portemonnaies, sondern auch in den Kö

DFB-Präsident Niersbach: "Die Aufgabe, Menschen aus anderen Ländern zu integrieren, ist aktueller denn je!"Nominierungen für DFB und Mercedes-Benz Integrationspreis bekannt gegeben (AUDIO)

Frankfurt – Anmoderation: Vor fünfzehn Jahren hießen deutsche Nationalspieler noch Jürgen, Lothar, Karl-Heinz, Andreas oder Stefan. Heute heißen unsere Weltmeister Mesut, Sami, Shkodran und Jérôme und sind aus der Nationalmannschaft nicht mehr wegzudenken. Ein deutliches Zeichen für die gelungene Integration von Spielern mit Migrationshintergrund. Klar: Prominente Sportler haben es natürlich leicht, sich in die Gesellschaft […]

Allg. Zeitung Mainz: Dreyers Schlappe

Kommentar von Stefanie Widmann zu  Flüchtlingskonferenzen

Zum zweiten Jahrestag ihrer Amtsübernahme musste Ministerpräsidentin Dreyer am Freitag indirekt eingestehen: Beim Flüchtlingsproblem hat die Landesregierung trotz vieler Ansätze und Projekte die Zeichen der Zeit nicht erkannt und muss nun nachsteuern. Der Flüchtlingsgipfel der CDU am Vortag hatte sich über weite Strecken als eine spannende Zusammenschau vieler kleiner und großer Probleme und auch Lösungsansätze erwiesen. Dass die Opposition um ihre ehrgeizige Chefin Julia Klöckner die Ergebnisse bei einem weiteren CDU-Flüchtlingsgipfel genüsslich ausbreiten will, ließ bei der Regierung nun doch alle Alarmglocken schrillen.

Ergebnis: ein eigener Gipfel. Die CDU kommentierte jovial und konnte getrost auf die übliche Bissigkeit verzichten, die Grünen verdrehten in einer peinlichen Pressemitteilung kurzerhand die Tatsachen, indem Fraktionsvorsitzender Köbler Alt und Dreyer mit den Worten lobt: &#

Rheinische Post: Schwerter Willkommen

Die Stadt Schwerte hält an ihrer Entscheidung fest, auf dem Gelände einer ehemaligen Konzentrationslager-Außenstelle Flüchtlinge unterzubringen. Zur Begründung heißt es, das Gebäude, in das die Menschen aus Syrien und anderen Kriegs- und Krisengebieten ziehen sollen, stamme aus den 1950er-Jahren. Dort seien auch schon ein Kindergarten und Künstlerateliers eingerichtet worden. Und Container, die eine flexible Lösung an anderer Stelle böten, seien schwer zu bekommen.

Es stimmt: Wichtig ist, dass die Menschen ein Dach über dem Kopf bekommen. Doch es ist schwer nachzuvollziehen, dass eine Stadt ein Heim auf einem historisch belasteten Gelände und in unmittelbarer Nähe einer Gedenkstätte für Opfer des Nationalsozialismus einrichtet: Quasi im Vorgarten der Flüchtlinge steht nun ein Mahnmal, das eindringlich mit in Stein gehauenem Leid an das grausame Schicksal der KZ-Zwangsarbeiter erinnert. Wenn das die allseits beschworene Willkommenskultur sein soll, dann läuft

LVZ: Pegida-Organisator Bachmann im Visier der Staatsanwaltschaft

Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden prüft den Anfangs verdacht der Volksverhetzung gegen den führenden Pegida-Organisator Lutz Bachmann. Hintergrund sind bekannt gewordene Kommentare und Facebook-Einträge Bachmanns vom September 2014, in denen dieser unter anderem Flüchtlinge und Asylbewerber als “Viehzeug”, Dreckspack” und Gelumpe” bezeichnet hat. Diese Einträge sind inzwischen von seiner Facebookseite gelöscht worden.

Der Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Dresden, Oberstaatsanwalt Wolfgang Klein sagte der “Leipziger Volkszeitung” (Mittwoch-Ausgabe): “Sollten sich diese Vorwürfe bestätigen, könnte das unter anderem den Tatbestand der Volksverhetzung nach Paragraph 130 StGB erfüllen.” In diesem Fall würde die Staatsanwaltschaft automatisch ein Ermittlungsverfahren einleiten.

Leipziger VolkszeitungBüro Berlin