Keine Rosen für Athen – Der Bundestag billigt die Finanzhilfen – mit Bauchgrimmen

Aber die Alternative wäre schlechter

Die Deutschen und vor allem die Bayern verbindet mehr mit Griechenland, als mancher meinen mag. Nicht nur aus historischen Gründen. So war Griechenlands erster König Otto I. ein importierter Wittelsbacher. Der Sohn des späteren bayerischen Königs Ludwig I. wurde als 16-Jähriger nach den Wirren des griechischen Unabhängigkeitskrieges auf den Thron gesetzt, auf dem er 30 Jahre zubrachte. Und bis heute ist Griechenland für viele Deutsche ein Land zum Träumen und Reisen, nicht erst seit Nana Mouskouri musikalisch “Weiße Rosen aus Athen” nach Deutschland brachte oder Udo Jügens “Griechischen Wein” zum Blut der Erde erklärte. Der Ohrwurm über griechische Gastarbeiter wurde in Deutschland ein Hit und in Griechenland ein Volkslied – und kurbelte den Tourismus gewaltig an. Heute, nach Jahren des Rückgangs, fahren Deutsche wieder in das Land, das freilich unter einer seiner tiefsten wirtschaftlichen und

Neue Westfälische: Flüchtlingsfrage – Ehrlich machen

Wenn Hollywood die Themen ausgehen, also zu Beginn jeder neuen Kinosaison, greift es zu Altbewehrtem: Superhelden und Virusschocker. Erlöser und Erlösungsmomente treiben noch immer die Menschen an die Kassen. Zwischen den Blockbustern “I am Legend” (2007), “Contagion” (2011), “World War Z” (2013) und “Planet der Affen” (2011 und 2014) liegen nur wenige Jahre, das Gruselmuster der alles und alle niederraffenden Seuche funktioniert dennoch immer gleich. Die wenigen Überlebenden schotten sich in gigantischen Festungen gegen die da draußen, gegen die Kranken, die Todgeweihten und Zombis ab. Wer drinnen ist, lebt. Wer draußen ist, stirbt. Diese Parabel von Leben und Tod ist dabei längst Realität. Täglich wird an der Außengrenze der EU gestorben. Die Geburt innerhalb oder außerhalb der Festung Europa bestimmt das Schicksal. Mehr als 3.000 Menschen sind alleine im letzten Jahr nach vorsichtigen Schätzungen bei der Überfahrt über

Urlaub 2014: Fernreisen stärker gefragt

Ägypten, Griechenland und Balearen starten 2015 mit Zuwachs

Die Buchungssaison für das Reisejahr 2015 läuft auf Hochtouren: In den ersten Monaten des Jahres entscheiden sich die Bundesbürger, wo sie ihren Urlaub verbringen wollen. Anreize liefern derzeit die Reiseveranstalter mit den Frühbucherrabatten. Dabei zeigen die Auswertungen der Buchungseingänge, dass die Deutschen ihren Sommerurlaub langfristig im Voraus und damit immer frühzeitiger buchen. Bislang liegen die Vorausbuchungen im Touristikmarkt weiter über dem Stand des Vorjahres – so die erste Trendmeldung des Deutschen ReiseVerbandes (DRV) für das Reisejahr 2015 zum Auftakt der weltweit führenden Reisemesse ITB Berlin, die am Mittwoch, den 4. März beginnt. Für den Sommer 2015 ist in den Reisebüros bis Ende Januar laut Auswertungen der GfK-Marktforscher kumuliert ein Umsatzplus von rund fünf Prozent aufgelaufen.

“Wir gehen daher für das gesamte Touristikjahr von einem weiteren Wachs

Hessische LKA-Chefin plädiert für „Deradikalisierungsprogramme“

Erster deutscher IS-Rückkehrer bricht sein Schweigen

Hessische LKA-Chefin plädiert für „Deradikalisierungsprogramme“

Nicht erst seit den Anschlägen von Paris und Kopenhagen gelten sie als „tickende Zeitbomben“: Deutsche Rückkehrer aus dem IS-Kampfgebiet. Im ARD-Magazin „Monitor“ (heute, 21.45 Uhr im Ersten) spricht nun erstmals einer von ihnen öffentlich über seine Reise nach Syrien und seine Rückkehr nach Deutschland. Dabei handelt es sich um einen jungen Mann aus Hessen, der […]

Gasstreit: Russland fordert EU zu Verhandlungsinitiative auf

Zustand von Transit-Pipelines durch Ukraine Besorgnis erregend

Der Ukraine droht im Streit mit dem staatlichen russischen Erdgaskonzern Gazprom über Vorauszahlungen ein Lieferstopp. Gazprom hat am Dienstag gedroht, beim Ausbleiben von Vorauszahlungen innerhalb von zwei Tagen die Gaszufuhr in die Ukraine zu unterbrechen. Shmal betonte gegenüber der NOZ, er sei überzeugt davon, dass es nicht zu einem solchen Lieferstopp kommen werde. Der Präsident […]

Deutsche Fotoindustrie braucht Vertriebsmodelle mit Zukunft

Leichte Verbesserung der Lage im Exportgeschäft

Negativtrend des Vorjahres gebremst

Auch 2014 konnte der Negativtrend bei den Umsätzen der deutschen Fototechnik-Industrie nicht vollständig aufgehalten werden. Zumindest bei den Exporten wurde mit einem Minus von 0,04 Prozent für den Zeitraum Januar bis November 2014 der negative Abwärtstrend des Vorjahres (-6,3%) gebremst. Dabei werden deutliche Verluste im Europa-Geschäft sichtbar (-2,3 Prozent EU; -11,4 Prozent restliches Europa). Wohingegen das Geschäft mit Nordamerika und Asien wieder aufwärts zu gehen scheint (+2,9 Prozent Asien; 3,0 Prozent Nordamerika). Besonders signifikant waren die Zuwächse an deutschen Exporten in die Ländern Südafrika (+65%), Vereinigte Arabische Emirate (+73%), Brasilien (+125%) und Katar (+194%). Trotz starken Wachstums haben diese jedoch noch immer einen sehr kleinen Anteil am Gesamtmarkt.

Grund genug für SPECTARIS, sich gemeinsam mit seinen Mitgliedsunternehmen zuk

Sicherheitspaket dürfte Polizeiwillkür begünstigen

Reporter ohne Grenzen fordert das türkische Parlament auf, das von der Regierung vorgelegte Paket von Sicherheitsreformen abzulehnen oder grundlegend zu überarbeiten. Die geplanten Verschärfungen des Demonstrationsstrafrechts würden willkürliche Festnahmen von Journalisten sowie Durchsuchungen ihrer Wohn- und Arbeitsräume weiter erleichtern und die richterliche Kontrolle verringern.
„Journalisten in der Türkei sind schon jetzt ständigen Übergriffen der Polizei ausgesetzt“, kritisierte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr. „Polizeiexzesse sollten verfolgt und nicht erleichtert werden. Die Türkei braucht nicht zuletzt im Interesse der Pressefreiheit mehr rechtsstaatliche Aufsicht statt noch weniger davon.“

Durchsuchungen auf mündliche Anweisung

Der Gesetzentwurf dürfte die schon jetzt häufigen Durchsuchungen von Redaktionen und Wohnungen von Journalisten im Zusammenhang mit ungenehmigten Demonstrationen weiter erleichtern – zulasten des Que

Wie griechische Regierung europäische Außenpolitik schwächt

Poker um Frontverläufe und Sanktionen

Wie griechische Regierung europäische Außenpolitik schwächt

Krieg, Geld und Frieden Die Alleingänge der neuen griechischen Regierung schwächen die europäische Außenpolitik. Während in Minsk in der Nacht zu Donnerstag Europäer, Russen und Ukrainer um einen Waffenstillstand rangen, bemühte sich fast zweitausend Kilometer weiter westlich der griechische Finanzminister um bessere Kreditbedingungen für sein Land. Beides hat auf den ersten Blick nicht viel miteinander […]

Syrien und Irak: Worte allein helfen den Menschen in der Region nicht

Abgeordnete verurteilten die Gewalt, die durch den Islamischen Staat ausgeübt wird, und forderten mehr Unterstützung für die Opfer während einer Plenardebatte am Mittwochnachmittag (11.02.). Aufgrund des fortwährenden Konflikts sind zurzeit 12,2 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Bei der Debatte über die humanitäre Krise in Syrien und dem Irak sprachen sich die Abgeordneten für mehr Maßnahmen gegen EU-Bürger, die sich dem Dschihad anschließen, aus.

Der Kommissar für humanitäre Hilfe und Krisenschutz Christos Stylianides beschrieb die humanitäre Situation im Irak und Syrien sowie den Nachbarstaaten als verheerend. “Ungefähr 20 Millionen Menschen benötigen dringende Hilfe”, sagte er.

Die Kommission werde zusätzlich 1 Milliarde Euro zur Verfügung stellen, um die Situation in Syrien und im Irak zu bewältigen.

Der deutsche Vorsitzende des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten

Rangliste der Pressefreiheit 2015 veröffentlicht

Reporter ohne Grenzen veröffentlicht heute die Rangliste der Pressefreiheit 2015. In der Mehrzahl der 180 bewerteten Länder ist die Lage für Journalisten und unabhängige Medien im vergangenen Jahr schlechter geworden. Zu den wichtigsten Gründen zählt die gezielte Unterdrückung oder Manipulation der Medien in Konfliktregionen wie der Ukraine, Syrien, dem Irak und den Palästinensergebieten. Daneben missbrauchen viele Staaten den angeblich nötigen Schutz der nationalen Sicherheit, um Einschränkungen der Pressefreiheit durchzusetzen.

„Wo die Kontrolle über Informationen ein strategisches Kriegsziel ist wie derzeit im Osten der Ukraine oder in Syrien, werden Journalisten zur Verfügungsmasse der Konfliktparteien“, sagte ROG-Vorstandssprecher Michael Rediske in Berlin. „Wenn Propaganda und Zensur in solchen Kriegen nicht die Oberhand behalten sollen, müssen die Rechte von Journalisten und unabhängigen Medien viel entschlossener verteid