Lambsdorff: Truppenabzug erhöht Chance auf politische Lösung des Syrien-Konflikts

Russischer Teilrückzug aus Syrien / Hoffnung dank Putin

Lambsdorff: Truppenabzug erhöht Chance auf politische Lösung des Syrien-Konflikts

Moskaus Eingreifen aber hat den Zusammenbruch des vom Kreml gestützten Assad-Regimes verhindert und Russland in dem Konflikt zu einem Spieler gemacht, an dem niemand vorbeikommt. Dass Wladimir Putin in Syrien vor allem eigene Interessen verfolgt, bekommt nun auch der Diktator in Damaskus zu spüren. Das Signal lautet: Russlands Militär steht für eine Rückeroberung ganz Syriens, von der Baschar al-Assad noch immer fantasiert, nicht zur Verfügung. Zugleich lässt Putin genügend Soldaten in Syrien, um der Opposition jede Aussicht auf einen militärischen Sieg zu nehmen. Das weckt – zum ersten Mal überhaupt – Hoffnung auf ernsthafte Friedensgespräche. Dietmar Ostermann Badische Zeitung

Putin als Unruhestifter in Syrien-Konflikt

Waffenruhe in Syrien / Zwielichtige Strategie

Putin als Unruhestifter in Syrien-Konflikt

Eine Waffenruhe binnen einer Woche? Das klingt zu schön, um wahr zu sein – und ist doch momentan der einzige Strohhalm, an den sich klammern muss, wer ein Ende der Kämpfe in Syrien ersehnt. Dabei überlagern Zweifel die Zuversicht. Meint es Russland ernst? Seit der Kreml sich militärisch in Syrien engagiert, gehen Experten davon aus, dass es ihm weniger um die Bekämpfung der IS-Terroristen geht, sondern hauptsächlich um die Stabilisierung des Assad-Regimes. Thomas Fricker Badische Zeitung

Niemand stoppt Putin – Keine Gnade für Aleppo

Friedensverhandlungen für Syrien: Deutsche halten Putin für einen Gegner statt Verbündeten

Niemand stoppt Putin – Keine Gnade für Aleppo

Wer stoppt Wladimir Putin? Niemand. Der russische Machthaber setzt in Syrien alles auf die militärische Karte; wie sehr er sich von Wirtschaftssanktionen und Drohungen beeindrucken lässt, zeigen die Annexion der Krim und die Eskalation der Lage in der Ostukraine: Hat Putin eigentlich nur einen Quadratzentimeter eroberten Territoriums zurückgegeben?

Auch Genf III verheißt kein Ende der Gewalt in Syrien

Langsame Einsicht

Auch Genf III verheißt kein Ende der Gewalt in Syrien

Syrien-Verhandlungen sind nichts für Optimisten. Das Assad-Regime fühlt sich dank Russland wieder fester im Sattel. Die Opposition ist zersplittert. Und die kampfstärksten Brigaden von Al-Nusra und „Islamischem Staat“ haben kein Interesse an Gesprächen oder gar einem Ende des Mordens.

UN-Friedensplan für Syrien nur ohne Assad

Syrien-Resolution des UN-Sicherheitsrates: Ein feines Nichts

UN-Friedensplan für Syrien nur ohne Assad

Der UN-Sicherheitsrat hat eine Resolution zu einem Friedensfahrplan für Syrien verabschiedet, der im Januar in Kraft treten soll. Außenminister Steinmeier hatte auf der Syrien-Konferenz in New York am Vorabend dafür geworben, auf dem Weg zum Waffenstillstand in Syrien voranzukommen. Bundesregierung

Grüne verlangen vor Syrien-Mandat Klarstellung zur Rolle Assads

Mit Vollgas in eine Nebelbank

Grüne verlangen vor Syrien-Mandat Klarstellung zur Rolle Assads

Die Grünen knüpfen ihre Zustimmung zum Syrien-Einsatz der Bundeswehr an ein klares Nein der Bundesregierung zur Zusammenarbeit mit den Assad-Truppen. „Assads Mörderbanden sind die Hauptfluchtursache aus Syrien, es wäre fatal, sie als Bodentruppen des Westens einzusetzen“, sagte Grünen-Chef Cem Özdemir der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Dienstagausgabe).

Nach dem Terror: Das Ringen um Europas Seele

Die Populisten nicht gewinnen lassen

Nach dem Terror: Das Ringen um Europas Seele

Tage nach den Anschlägen in Paris erwacht Europa nur langsam aus der Schockstarre. Die Geschehnisse erinnern schmerzhaft an unsere innere Verletzlichkeit und die großen außenpolitischen Hürden, vor denen wir stehen. Ein Kommentar zu sieben Herausforderungen, die aus den Trümmern von Paris erwachsen.

Washingtons Kehrtwende in Syrien-Diplomatie

Syrien-Konferenz in Wien: Teilnehmer hoffen auf politische Fortschritte

Washingtons Kehrtwende in Syrien-Diplomatie

Bevor die neuen Syrien-Gespräche am Freitag in Wien begonnen haben, ist eine diplomatische Blockade bereits gelöst: Erstmals wird ein iranischer Vertreter am Verhandlungstisch Platz nehmen.