Weil niemand anderes da ist: Angela Merkel – wer auch sonst?

Merkels erneute Kanzlerkandidatur

Weil niemand anderes da ist: Angela Merkel – wer auch sonst?

Angela Merkel tritt nicht mehr an. Sie will das Feld den Jüngeren in der CDU überlassen. Das wäre am Wochenende eine Meldung gewesen, die das politische Deutschland aufgerüttelt hätte. So aber gab Angela Merkel das bekannt, was ohnehin jeder wusste: Sie kandidiert erneut für den CDU-Vorsitz und das Kanzleramt. Wer auch sonst?

Alternativlos: Grüne Rebecca Harms kann sich Schwarz-Grün mit Merkel vorstellen

Harms: Merkel hat Weichen dafür gestellt

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Angela Merkel macht keine halben Sachen. Sie will nicht in die deutsche Geschichte eingehen als die Bundeskanzlerin, die an der Flüchtlingskrise gescheitert ist. Einfach aufzuhören, ab und zu ein paar Vorträge zu halten und die Pension zu kassieren – das entspricht nicht dem Wesen der zähen Vollblutpolitikerin aus der Uckermark.

Merkel: Die Alternativlose für das Kanzleramt

Kanzlerkandidatur der Union unerheblich für Politikwechsel

Merkel: Die Alternativlose für das Kanzleramt

In gut elf Monaten wird ein neuer Bundestag gewählt. Union und SPD schärfen zur Zeit ihr Profil gegen den Partner – auf der Suche nach neuen Mehrheiten. Das ist schwieriger als gedacht. Das historische Fenster für Schwarz-Grün hat sich für die Union geschlossen, bevor sie Mut genug hatten, es für die Bundespolitik zu öffnen.

Linke-Fraktionschef Bartsch ruft SPD und Grüne zum Sturz Merkels auf

Bartsch-Vorschlag über ein Misstrauensvotum gegen Merkel

Linke-Fraktionschef Bartsch ruft SPD und Grüne zum Sturz Merkels auf

Die Linken haben SPD-Chef Sigmar Gabriel zum Sturz von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) aufgerufen. „Herr Gabriel könnte nächste Woche Kanzler sein, wenn er und die SPD wollten“, sagte Linke-Fraktionschef Dietmar Bartsch der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“.

Vernunftwähler gegen SPD in der Regierung

Zukunft der angeschlagenen SPD​ ungewiss

Vernunftwähler gegen SPD in der Regierung

Die Union aus CDU und CSU stagniert bei 34 Prozent und die SPD bei 21 Prozent. Mit 48 Prozent fände fast die Hälfte der Wahlberechtigten eine Koalition aus CDU/CSU und den Grünen anstelle der jetzigen Großen Koalition aus Union und SPD nach der nächsten Bundestagswahl gut.

Demontage des SPD-Chefs und Möchtegern-Kanzlers Gabriel

Lage der SPD katastrophal

Demontage des SPD-Chefs und Möchtegern-Kanzlers Gabriel

Wenn es stimmt, dass Gabriel bis zur Wahl in Nordrhein-Westfalen im Mai 2017 warten will mit der Kandidatenkür, dann wäre das ein falsches Zeichen. Zumal es ohnehin irritierend ist, dass ein Parteivorsitzender nicht selbstverständlich die Kandidatur für sich reklamiert.