Grüne zersetzen sich selbst – FDP profitiert

Nicht mehr grün

Grüne zersetzen sich selbst – FDP profitiert

Wenn sich der Trend verfestigen sollte, könnte es FDP-Chef Christian Lindner tatsächlich gelingen, seine Partei zur drittstärksten Kraft in NRW zu machen. Mit derzeit nur noch sieben Prozent sind die Grünen auf den niedrigsten Stand seit 2010 gerutscht. Offenbar hat sich der Schulz-Effekt, der den Sozialdemokraten kräftigen Aufwind beschert hat, im Gegenzug negativ auf die Grünen ausgewirkt.

Ausgemerkelt: FDP-Chef Lindner wirbt um AfD-Wähler

Kleinster Wahlsieger aller Zeiten

Ausgemerkelt: FDP-Chef Lindner wirbt um AfD-Wähler

Dass die Große Koalition so miserabel abgeschnitten hat, liegt allerdings nicht nur an der CDU, dem allgemeinen Verdruss über die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin und ihrem wenig populären Spitzenkandidaten Frank Henkel. Es war auch Müllers leicht beleidigte, gerne bei anderen die Schuld suchende Art, die beide Regierungsparteien zusammen viele Prozentpunkte gekostet hat.

Kretschmann: Gespräche mit allen demokratischen Parteien

Faktor Kretschmann

Kretschmann: Gespräche mit allen demokratischen Parteien

Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat nach den Landtagswahlen in seinem Land angekündigt, schon bald Verhandlungen über die Bildung einer neuen Regierung aufzunehmen. „Ich sehe in diesem Wahlergebnis einen Auftrag, eine neue Regierung zu bilden und dazu werde ich mit allen demokratischen Parteien im Landtag Gespräche aufnehmen und ausloten, wer dieses Land in Zukunft regieren möchte und wer es regieren kann, weil es zusammenpasst“, so Kretschmann im Fernsehsender phoenix.

Ralf Stegner: Durchwachsene Bilanz des Wahlsonntags

Persönlichkeiten und Haltung entscheiden Wahlen

Ralf Stegner: Durchwachsene Bilanz des Wahlsonntags

Für die im Bundestag etablierten Parteien war es ein bitterer Abend. Sie sind gut beraten, die Ergebnisse dieses Super-Wahlsonntags sehr ernst zu nehmen. Die CDU hat jetzt mit der AfD einen populistischen Gegner rechts von sich sitzen.

CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn übt Selbstkritik

Spahn: Brauchen klare Botschaften

CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn übt Selbstkritik

Die Grünen haben einen Wahlerfolg historischen Ausmaßes gelandet. Der wurzelt erwiesenermaßen viel stärker im Ansehen Kretschmanns als in Programm und Positionen seiner Partei. Der Erfolgsfaktor Kretschmann ist leicht erklärt: Der geradlinige Stil des Schwaben kommt an.

Kretschmann hält sich alle Koalitions-Optionen offen

Alles Kretschmann?

Kretschmann hält sich alle Koalitions-Optionen offen

Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (B’90/Die Grünen) hat zwei Tage vor der Landtagswahl in seinem Land eine Koalition mit anderen Parteien als der SPD nicht ausgeschlossen. „Die Chancen für Grün-Rot sind realistisch.

SPD: Bei Integration der Flüchtlinge „klotzen und nicht kleckern“

Fraktionschef betont Geschlossenheit der Partei - "Keine Personaldiskussion um Gabriel nach der Landtagswahl"

SPD: Bei Integration der Flüchtlinge „klotzen und nicht kleckern“

Demokratie muss der Wettstreit um die besten Konzepte sein. Demokratie benötigt deshalb Kompromisse. So populär die Politikverdrossenheit auch im Moment sein mag, so intensiv sollte man sich umgekehrt die Frage nach der Alternative stellen. Dazu muss sich der Wähler einmischen, er muss Konzepte vergleichen und sich die handelnden Akteure genauer anschauen. Dann wird er auch ziemlich schnell feststellen, dass es die eine ideale Partei nicht gibt, auch das Kreuzchen auf dem Wahlschein wird immer ein Kompromiss sein. Aber es ist gleichzeitig ein klares Signal. Rainer Händle Badische Neueste Nachrichten

CDU-Spitzenkandidat Guido Wolf sieht noch Chancen auf Machtwechsel in Baden-Württemberg

Vor der Bewährungsprobe

CDU-Spitzenkandidat Guido Wolf sieht noch Chancen auf Machtwechsel in Baden-Württemberg

Endspurt in einem zunehmend nervösen Wahlkampf, von dem keiner vorhersagen kann, in welche Regierungsmehrheit er führt. Wolf machte in der Flüchtlingspolitik deutlich, dass man mit der vorübergehenden Schließung der Balkanroute einen Zwischenschritt erreicht habe und es nun darum gehe, eine europäische Konsenslösung zu erreichen.

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