Europäisches Versagen – Bilder, die beschämen

Lager Idomeni

Europäisches Versagen – Bilder, die beschämen

Eine Delegation des Innenausschusses ist vergangene Woche nach Griechenland gereist, um sich ein Bild von der Lage der Flüchtlinge an den EU-Außengrenzen zu machen und zu überprüfen, wie das EU-Türkei-Flüchtlingsabkommen umgesetzt wird. Ergebnis: Sofortige Räumung.

Ticket in den Tod – EU-Abkommen fördert die Schlepper

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Christine Kamm: „Idomeni zeigt Versagen der europäischen Flüchtlingspolitik.“ Bald werden mehr als 100.000 Flüchtlinge und Migranten in Griechenland sein. Das ist nur eine Frage von Monaten. Jetzt sind es schon an die 60.000.

Bundestags-Vizepräsidentin Roth (Grüne) fordert Aussetzung der Abschiebungen aus Griechenland

"Die EU verkauft ihre Seele"

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Die Flüchtlingshilfsorganisation Pro Asyl hat Europa im Zusammenhang mit der Lage im griechisch-mazedonischen Grenzort Idomeni ein „Totalversagen“ vorgeworfen. „Griechenland hätte von Anfang an ein breites Hilfsangebot bekommen müssen, um die Menschenwürde auf den Inseln und auf dem Festland zu gewährleisten.

Jelpke: Merkel maßgeblich für humanitäres Desaster auf griechischen Inseln verantwortlich

UNHCR fordert Umverteilung der Flüchtlinge aus Griechenland

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Das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR will sich dafür einsetzen, dass in Griechenland die Umverteilung von Flüchtlingen aus Syrien, dem Irak und Afghanistan in andere EU-Staaten vorankommt. „Griechenland ist nicht in der Lage, dies alleine zu bewältigen oder alle Flüchtlinge aufzunehmen“, sagte UNHCR-Sprecherin Melissa Fleming dem „Tagesspiegel“ mit Blick auf die weiter steigende Zahl der in Hellas festsitzenden Migranten.

Friedensbewegung: Bundesregierung für Flüchtlingsströme nach Europa mitverantwortlich

EU muss verhindern, dass es in Griechenland Tote gibt

Friedensbewegung: Bundesregierung für Flüchtlingsströme nach Europa mitverantwortlich

Friedensbewegung IPPNW: Bundesregierung für Flüchtlingsströme nach Europa mitverantwortlich. Der frühere Bundesinnenminister hält den Flüchtlingspakt und damit die Rückführung von Flüchtlingen in die Türkei allerdings nicht für ausreichend. Es sei dringend nötig, dass es endlich zu einer solidarischen Verteilung der Flüchtlinge in den EU-Staaten komme.

Hofreiter (Grüne): Seehofer soll aufhören mit „populistischem, inhumanem Geschwätz“

Flüchtlingskrise - Deutschland an der Grenze?

Hofreiter (Grüne): Seehofer soll aufhören mit „populistischem, inhumanem Geschwätz“

Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter hat die CSU für ihre Pläne, den Familiennachzug noch stärker zu beschränken, scharf angegriffen. Horst Seehofer solle endlich aufhören mit „seinem populistischen, inhumanen Geschwätz“, sagte er im phoenix-Interview mit Blick auf den bayerischen Ministerpräsidenten.