Scheitern bei Tengelmann nicht ausgeschlossen

Vize-Chef appelliert an Rewe: Beschwerde gegen Ministererlaubnis zurückziehen

Scheitern bei Tengelmann nicht ausgeschlossen

REWE Group stellt Antrag beim OLG Düsseldorf: Beschwerdeverfahren gegen Ministererlaubnis soll ruhend gestellt werden. Das Ruhenlassen der Klage ist eine gute Nachricht für die Belegschaft. Rewe stellt damit unter Beweis, was im Verlauf der Rettungsversuche und Verhandlungen der vergangenen Monate immer wieder bezweifelt werden durfte.

Kaiser’s Tengelmann: Druckmittel Politshow

Union zeigt sich zu Einigung bei Kaiser's Tengelmann skeptisch

Kaiser’s Tengelmann: Druckmittel Politshow

Gabriel und Bsirske verkünden vollmundig die Einigung im Dauerstreit um Kaiser’s Tengelmann und die Rettung von mehr als 15.000 Arbeitsplätzen. Details bleiben sie Mitarbeitern und Öffentlichkeit aber schuldig. Stattdessen gibt es wieder neue Fristen – bis Freitag und bis zum 11. November.

Tengelmann Rettung wird wahrscheinlicher

Markant zieht Beschwerde vor dem OLG zurück

Tengelmann Rettung wird wahrscheinlicher

Abseits der Elefantenrunden, die zur Selbstinszenierung verleiten, hat Tengelmann-Chef Haub selbst die Initiative ergriffen und das direkte Gespräch mit Norma gesucht. Dass die Fürther ihre Klage zurückziehen, dürfte nicht nur Haubs Überredungskunst geschuldet sein. Er wird auch eine Morgengabe auf den Tisch gelegt haben.

Sigmar Gabriel (SPD) und das Tengelmann-Drama

Wirtschaftsminister Gabriel wirbt für neuen Einigungsversuch

Sigmar Gabriel (SPD) und das Tengelmann-Drama

Tengelmann-Zukunft darf nicht an persönlichen Eitelkeiten scheitern. Im Streit um die Zukunft der Supermarktkette Kaiser’s Tengelmann appelliert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) an die Beteiligten, „nichts unversucht zu lassen, um die Arbeitsplätze zu retten“.

Rewe-Chef: Gabriel soll im Streit um Kaiser’s Tengelmann vermitteln

Theurer (FDP): Folgen der unüberlegten Einmischung Gabriels werden offenbar

Rewe-Chef: Gabriel soll im Streit um Kaiser’s Tengelmann vermitteln

Rewe-Chef Alain Caparros ist bereit, noch einen Rettungsversuch für Kaiser’s Tengelmann zu unternehmen. „Wir wären bereit, noch einen letzten Versuch zu starten“, sagte Caparros dem Tagesspiegel. Voraussetzung wäre jedoch, dass nicht mehr Verdi den Krisengipfel leitet, sondern ein Mediator „mit Kompetenz und politischer Autorität, um zu schauen, ob noch eine Chance besteht, jemand wie Bundeswirtschaftsminister Gabriel“. Der Tagesspiegel

Kaiser´s Tengelmann:

"Runder Tisch" als letzte Rettungsmöglichkeit gescheitert

Kaiser´s Tengelmann:

Gespräche zum Erhalt der Arbeitsplätze bei Kaiser’s Tengelmann ohne Erfolgbeendet: Der ehemalige Vorsitzende der Monopolkommission, Daniel Zimmer, macht Tengelmann-Chef Karl-Erivan Haub für die Misere bei Kaiser’s Tengelmann verantwortlich. „Er hat sich von Anfang an auf Edeka versteift und hält stur daran fest“, sagte Zimmer dem Berliner „Tagesspiegel“.

Runder Tisch einzige Chance für Kaiser’s

BDL zur aufs Eis gelegten Fusionsentscheidung

Runder Tisch einzige Chance für Kaiser’s

Ein zweiter Fall Schlecker ist verhindert worden – zumindest vorerst. Die 15000 Beschäftigten von Kaiser’s Tengelmann dürfen sich bei den am Ende einigungswilligen Kontrahenten bedanken – und bei der Gewerkschaft Verdi, die unermüdlich um eine Lösung gerungen hat.

Özdemir zum Fall Tengelmann – „Der SPD-Chef gewann wieder mal gegen den Minister“

Özdemir zum Fall Tengelmann: Gabriel kann seine Ämter nicht trennen

Özdemir zum Fall Tengelmann – „Der SPD-Chef gewann wieder mal gegen den Minister“

In den Streit zwischen Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) und dem Oberlandesgericht Düsseldorf um die Ministererlaubnis für die Übernahme von Kaiser’s Tengelmann durch Edeka hat sich die Opposition eingeschaltet. Die Ministererlaubnis für die Fusion von Edeka und Kaiser’s Tengelmann war ein Riesenfehler.

Lindner: Einmalig schwere Niederlage für Gabriel

Genosse der Bosse 2.0 Sigmar Gabriel (SPD)

Lindner: Einmalig schwere Niederlage für Gabriel

Seine Ministererlaubnis begründete Gabriel – gewiss mit Blick auf das SPD-Klientel – mit dem Erhalt von 16 000 Jobs. Ob damit Belangen des Gemeinwohls Rechnung getragen wird, wie es eine Ministererlaubnis voraussetzt, schien von Beginn an fraglich.