BVDVA: „Pille danach“ als Vehikel zur Stimmungsmache gegen den Arzneimittelversand

Der Bundesrat hat sich heute im Gesundheitsausschuss zu der Änderung der Arzneimittelverschreibungsverordnung beraten. Konkret geht es um die Aufhebung der Rezeptpflicht für die sogenannte “Pille danach”. Neben dem Verordnungsentwurf des Bundesgesundheitsministeriums haben einige Länder den Antrag eingebracht, die “Pille danach” nicht für den Versand freizugeben. Begründung: keine sofortige Verfügbarkeit und mangelnde Beratung.

Der Bundesverband Deutscher Versandapotheken verwahrt sich gegen den unterschwelligen Vorwurf, eine versendende Apotheke berate nicht genügend. Das Gegenteil ist der Fall: Versandapotheken schneiden seit Jahren nicht schlechter ab, als die reine Vor-Ort-Apotheke. Das Argument der nicht sofortigen Verfügbarkeit im konkreten Fall des Notfallkontrazeptivums bei einem Bezug über den Versand läuft genauso ins Leere. Eine sehr zeitnahe Einnahme, wie es die medizinische Indikation vorsieht, i

Mehr Geld für Notfallversorgung in Krankenhäuser

Zwei Grundübel im System

Krankenhäuser fordern mehr Geld für Notfallversorgung Neue Westfälische – Eine Milliarde Euro zahlen die Krankenhäuser jährlich bei der Versorgung von Notfällen in den Ambulanzen drauf. Und das, obwohl ein Gutteil der Patienten genauso gut in eine Notfallpraxis hätte gehen können. Vorweg: Es ist nicht Sache des Patienten, herauszufinden, ob er ein Kandidat für die Bereitschaftspraxis […]