Lambsdorff: Truppenabzug erhöht Chance auf politische Lösung des Syrien-Konflikts

Russischer Teilrückzug aus Syrien / Hoffnung dank Putin

Lambsdorff: Truppenabzug erhöht Chance auf politische Lösung des Syrien-Konflikts

Moskaus Eingreifen aber hat den Zusammenbruch des vom Kreml gestützten Assad-Regimes verhindert und Russland in dem Konflikt zu einem Spieler gemacht, an dem niemand vorbeikommt. Dass Wladimir Putin in Syrien vor allem eigene Interessen verfolgt, bekommt nun auch der Diktator in Damaskus zu spüren. Das Signal lautet: Russlands Militär steht für eine Rückeroberung ganz Syriens, von der Baschar al-Assad noch immer fantasiert, nicht zur Verfügung. Zugleich lässt Putin genügend Soldaten in Syrien, um der Opposition jede Aussicht auf einen militärischen Sieg zu nehmen. Das weckt – zum ersten Mal überhaupt – Hoffnung auf ernsthafte Friedensgespräche. Dietmar Ostermann Badische Zeitung

Grünen-Politiker Trittin: „Nato-Truppen haben im Baltikum und in Osteuropa nichts verloren“

Die Waffen in Syrien müssen schweigen

Grünen-Politiker Trittin: „Nato-Truppen haben im Baltikum und in Osteuropa nichts verloren“

Der Grünen-Außenexperte Jürgen Trittin warnt vor einer Verschärfung der Spannungen mit Russland durch die Entsendung weiterer Truppen in die baltischen Staaten und nach Osteuropa. „Mehr Nato-Truppen haben in diesen Ländern nichts verloren“, sagte der Grünen-Politiker der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Montagausgabe).

Putin als Unruhestifter in Syrien-Konflikt

Waffenruhe in Syrien / Zwielichtige Strategie

Putin als Unruhestifter in Syrien-Konflikt

Eine Waffenruhe binnen einer Woche? Das klingt zu schön, um wahr zu sein – und ist doch momentan der einzige Strohhalm, an den sich klammern muss, wer ein Ende der Kämpfe in Syrien ersehnt. Dabei überlagern Zweifel die Zuversicht. Meint es Russland ernst? Seit der Kreml sich militärisch in Syrien engagiert, gehen Experten davon aus, dass es ihm weniger um die Bekämpfung der IS-Terroristen geht, sondern hauptsächlich um die Stabilisierung des Assad-Regimes. Thomas Fricker Badische Zeitung

Niemand stoppt Putin – Keine Gnade für Aleppo

Friedensverhandlungen für Syrien: Deutsche halten Putin für einen Gegner statt Verbündeten

Niemand stoppt Putin – Keine Gnade für Aleppo

Wer stoppt Wladimir Putin? Niemand. Der russische Machthaber setzt in Syrien alles auf die militärische Karte; wie sehr er sich von Wirtschaftssanktionen und Drohungen beeindrucken lässt, zeigen die Annexion der Krim und die Eskalation der Lage in der Ostukraine: Hat Putin eigentlich nur einen Quadratzentimeter eroberten Territoriums zurückgegeben?

Gauland: Seehofer zeigt gesunden Realismus

Seehofer weist Kritik an seinem Moskau-Besuch zurück

Gauland: Seehofer zeigt gesunden Realismus

Ministerpräsident Horst Seehofer reist vom 3. bis 5. Februar 2016 zu politischen Gesprächen nach Moskau. Begleitet wird der Ministerpräsident von Dr. Edmund Stoiber, Ministerpräsident a.D. Dr. Stoiber ist Mitbegründer der Regionalpartnerschaft zwischen Bayern und Moskau, die seit den 1990er Jahren besteht.

Erdogan Außenpolitik nach Macho-Art

Große Mehrheit für verstärkte Grenzkontrollen

Erdogan Außenpolitik nach Macho-Art

Da sind zwei Männer, die ihre Macht gerne pompös inszenieren. Der eine, Putin, bombt für den syrischen Machthaber Assad, der andere, Erdogan, will Assad unbedingt stürzen und legt sich dafür sogar mit dem Teufel ins Bett, sprich: unterstützt islamistische Fanatiker.

Nach dem Terror: Das Ringen um Europas Seele

Die Populisten nicht gewinnen lassen

Nach dem Terror: Das Ringen um Europas Seele

Tage nach den Anschlägen in Paris erwacht Europa nur langsam aus der Schockstarre. Die Geschehnisse erinnern schmerzhaft an unsere innere Verletzlichkeit und die großen außenpolitischen Hürden, vor denen wir stehen. Ein Kommentar zu sieben Herausforderungen, die aus den Trümmern von Paris erwachsen.

Syrien: Russlands Luftangriffe stärken Assad

Russlands Strategie ein beängstigendes Zeichen der Schwäche

Syrien: Russlands Luftangriffe stärken Assad

Putin hat es seit seinem Amtsantritt vor 15 Jahren versäumt, sein Riesenreich zu modernisieren und wirtschaftlich zu stärken. Nun droht der Koloss auf seinen tönernen Füßen eher früher als später zusammenzubrechen.