Das Royale Baby Prinzessin Charlotte

Kate und William frischer Wind

Das Royale Baby Prinzessin Charlotte

Endlich ist sie da, die Briten freuen sich über „ihre“ Prinzessin. Zwar wird Charlotte Elizabeth Diana als Mitglied der Königsfamilie wohl gut abgesichert werden, doch allein in Deutschland wurden nach Angaben des Statistischen Bundesamts im vergangenen Jahr 682000 Babys geboren. Damit die Freude der Eltern aber nicht zum finanziellen Kopfzerbrechen wird, sollte sich schon frühzeitig über Versicherungsschutz Gedanken gemacht werden. Frau bekommt Baby, na und?“, machten sich Republikaner über den Trubel und Jubel rund um das zweite Kind von Prinz William und seiner Frau Kate lustig. Die kleine Prinzessin hat den Briten ein verregnetes Mai-Wochenende versüßt. Natürlich werden Babys jeden Tag geboren, aber dieses ist nun mal besonders: Denn königliche Babys sind Kollektivbesitz, da fühlt sich jedermann besser.

Babys sind immer eine gute Nachricht, aber ein königliches Baby stellt nicht nur die Thronfolge sicher, sondern verjüngt die Institution selbst. Bei einem System, das nun einmal auf die Blutlinie setzt, bedeutet Nachwuchs einen Schuss neuer Legitimation. Dabei ist die Monarchie schon jetzt in robuster Verfassung. Nach dem Popularitätstief 1997 nach Prinzessin Dianas Tod hat sich das Haus Windsor stetig berappelt. Und nach der Heirat von William ist mit Kate ein Schwall frischer Luft eingezogen. In den Hintergrund gerückt sind die Skandale um Prinz Charles, Fergie oder Prinz Andrew. Wenn Prinz Harry die Queen auf Auslandsreisen vertritt, dann wird er zum Posterboy einer Monarchie, die auf einmal sexy und cool erscheint. Wenn Kate sich in der Öffentlichkeit zeigt, dann ist sie das Gesicht ein Firma, die jetzt als ebenso glamourös wie sympathisch wahrgenommen wird. Mit der allerneuesten Generation dürften die Windsors noch populärer werden. Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Mittelbayerische Zeitung, Rheinische Post

DasParlament

Kommentar verfassen