Schwedische Krankenwagen senden lebensrettende Echtzeit-Daten in Klinik

Im benachbarten Dänemark hat sich die IT-Anbindung für Rettungswagen im Praxistest bereits bewährt und war mehr als 400.000 Mal im Einsatz.

Die Regionalverwaltung Stockholm (Stockholms Län) hat ihre rund 100 Rettungswagen mit neuen lebensrettenden IT-Systemen ausgestattet. Die Technik vernetzt Rettungswagen künftig in Echtzeit mit dem Krankenhaus und sendet von unterwegs Vitalparameter des Patienten. So können die Mediziner von der Klinik aus das Rettungsteam unterstützen und frühzeitig die Notaufnahme vorbereiten. Die europaweit einzigartige Systemlösung wurde vom IT-Beratungs- und Dienstleistungshaus CSC (NYSE: CSC) entwickelt und implementiert.

„Im Noteinsatz werden die Daten über das Mobilfunknetz vom Rettungswagen zur Rettungsstelle im Krankenhaus bis in die kardiologische Abteilung übertragen“, sagt Claus Schünemann, Vorsitzender der Geschäftsführung von CSC in Deutschland. „Anschließend sind die Patientendaten im EPJ-System der Klinik zugänglich. Dadurch ist eine schnellere Diagnostik und in der Folge eine raschere und effektivere Behandlung möglich.“

Im benachbarten Dänemark hat sich die IT-Anbindung für Rettungswagen im Praxistest bereits bewährt und war mehr als 400.000 Mal im Einsatz. CSC hatte die Lösung dort in enger Zusammenarbeit mit der Region Nordjylland, JUDEX entwickelt und erstmals in Europa eine Krankenwagenflotte mit der neuen Online-Technik ausgerüstet.

Die rund 2,2 Millionen Einwohner Stockholms werden künftig ebenfalls von einer verbesserten Behandlungsqualität profitieren. Die Ausrüstung soll zügig in sämtlichen Rettungswagen installiert werden. Die Kosten dafür liegen bei 10,5 Millionen Euro – einschließlich der Wartung für die nächsten acht Jahre. CSC Doris Rupprecht

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